 |
| Meierskappel sagt
Ja zu Fusion und Kantonswechsel |
 |
| Die Meierskappeler
wollen ihre Vision realisieren und Zukunft wagen. Am Montag beauftragten
sie an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung den Gemeinderat,
Fusionsverhandlungen mit Risch aufzunehmen. |
 |

Gemeindepräsidentin Maria Wyss (Risch) und Gemeindepräsident
Armin Huber (Meierskappel) unterhalten sich während der
Versammlung.
Bild Alexandra Wey |
 |
 |
In der Rekordzeit von
knapp einer Stunde ging am Dienstag Abend die ausserordentliche
Gemeindeversammlung in der voll besetzten Mehrzweckhalle von Meierskappel
über die Bühne. Einziges Traktandum war die Fusion mit Risch. Mit 172
Ja- zu 25 Nein-Stimmen sagten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ja
zum Antrag des Gemeinderates, Verhandlungen mit Risch aufzunehmen. Mit
anhaltendem Beifall bejubelten die Anwesenden das Ergebnis.
Es war zu spüren, dass die Meierskappeler jetzt Nägel mit Köpfen
machen und die Fusion vorwärts bringen wollen. Der Schlussabstimmung ging
ein Schlagabtausch von Gegnern und Befürwortern der Fusion voraus, der
sich nach einer knappen halben Stunde bereits erschöpft hatte. Zwei Anträge,
welche die Abstimmung verzögert hätten, wurden klar abgelehnt. 43
Personen stimmten dem Antrag von Ludwig Stadelmann zu, die Abstimmung an
der Urne durchzuführen.
Zwei Fünftel, also 86 Personen, hätten zustimmen müssen. Geheime
Abstimmung wünschten gerade 23 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, 43
Stimmen wären hierzu notwendig gewesen.
Gäste aus Risch anwesend
Die Gemeindeversammlung verfolgten drei Gäste aus Risch: Gemeindepräsidentin
Maria Wyss, Gemeinderätin Dorothea Wattenhofer und Gemeindeschreiber
Peter Trachsel.
Inge Staub
|
|