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Risch-Meierskappel Das Haus soll offen bleiben Die Stiftungsleitung des Alterszentrums
Dreilinden stellte den Trägergemeinden den
neuen Heimleiter Roland Berger vor.
Die Ereignisse im Frühjahr bereiteten der
Stiftungsleitung des Alterszentrums einige
Sorgen und erforderten eine Zwischenlösung, wie
der Präsident der Heimkommission, Richard
Knüsel, und Stiftungsratspräsidentin Monika
Dilger gestern bei einer Medienorientierung
betonten. So übernahm der frühere Finanzchef und
Präsident der Heimkommission, Peter Cerletti,
interimistisch die administrative Heimleitung.
Durch Information des Personals und der
Pensionäre und eine teilweise Erhöhung der
Pensen sei es gelungen, in dieser Zwischenzeit
Ruhe im Heimalltag zu gewährleisten, erwähnte
Knüsel.
Roland Berger war aus 56 Bewerbungen
ausgewählt worden. Der ehemalige
ETH-Maschineningenieur ist zwar ein
Quereinsteiger im Sozialwesen, verfügt jedoch
über praktische und leitende Erfahrungen und
kann Pflegepraxis vorweisen, wie er zu verstehen
gab. Obwohl er ein Neueinsteiger sei, was in der
Kommission auch eingehend diskutiert worden sei,
sei die Wahl auf ihn gefallen, so Knüsel, der
ergänzte: «Wir sind überzeugt, dass wir einen
guten Nachfolger für Karl Zenklusen gefunden
haben. Er soll das Haus in seinem Geist
weiterführen.» Der frühere Heimleiter habe ein
offenes Haus gepflegt, das solle es auch in
Zukunft bleiben. VON MONIKA WEGMANN |